Über das Bloggen an sich – Blogstartreport Teil I

Hallo zusammen,

ich meine, ich hatte anfangs noch gesagt, dass dies mein erster Blog ist und für mich vor allem als Testfeld dient. Schlicht und einfach ein “learning by doing”-Blog.

Und als ich da so wanderte durch finstere Internet

…fiel mir ein, dass es vielleicht ja noch mehr Blog-Newbies oder einfach Interessierte gibt, die das gerne mit verfolgen wollen. Es entspricht ja auch wieder dem ursprünglichen Web-Log-Gedanken, einem “Tagebuch” im Web. Und vielleicht könnt Ihr mich auch beim Erfolg beobachten. Das wäre für alle Seiten interessant – oder nicht?

Somit also nun Teil 1 – Erste Schritte

Journalist und Blogger

Als Journalistin brauche ich immer mal wieder Referenzen und Arbeitsproben. Doch nicht alle Texte darf ich dafür nutzen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, hie und da etwas kostenlos zu schreiben, das mache ich auch, allerdings nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Außerdem möchte auch nicht falsche Erwartungen erzeugen und schon gar nicht den Kollegen und mir die Preise kaputt machen. Bloggen hat sich da als interessante Möglichkeit vor allem der Eigenwerbung dargestellt. Damit zeige ich meine Schreibe, aber auch, dass ich mich mit den “neuen” Medien befasse. Und ich kann über Themen schreiben, die mir liegen. Darüber hinaus, nicht in diesem Projekt, aber in weiteren, können sich auch Möglichkeiten zu einem direkten Verdienst ergeben. Darüber schreibe ich aber noch in einem anderen Artikel.

Vorüberlegungen

Ein Blog ist ja einer Zeitungskolumne recht ähnlich, in regelmäßigen Abständen wird etwas zu einem Thema oder für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben. Ich habe vor, wenn nicht täglich, so aber doch etwa 1 – 2 Mal die Woche etwas zu publizieren. Soweit so gut – aber worüber?

Themenauswahl – oder: wie bin ich zur Idee gekommen?

Meine Lieblingsthemen drehen sich sowieso schon um Wirtschaft und Technik, und ich wollte schon immer Bücher über einzelne Themen aus diesen Schwerpunkten schreiben. Eine Überlegung war daraus beispielsweise die, gerade jetzt, da alle auf die Manager schimpfen, eine vernünftige Kapitalismuskritik zu betreiben. Woher kommt die Krise, welche Mentalität steckt dahinter… Was letztlich zu dem Thema “Erfolg” geführt hat, war ein Gespräch mit einer Kollegin. Das ist zwar schon einige Zeit her, gärt aber immer noch. Sie meinte, die Kinder ihr bekannter reicher Eltern seien doch schon erfolgreich, einfach weil sie reich geboren seien. (Auf diese Diskussion gehe ich in einem anderen Beitrag noch ein). Somit stellte sich für mich die Frage, was ist denn eigentlich “Erfolg”? Zunächst wollte ich “erfolgreiche” Menschen interviewen (das kommt auch noch) und ein Buch daraus machen. Aber dann kam mir das Internet in die Quere und ich kam auf die Idee, einen Blog zu machen. Aus den Artikeln können dann immer noch eBooks werden, die einzelne Aspekte zusammenfassen. Aus diesem Blogstart-Report wird bestimmt eins.

Weitere Themen-Ideen habe ich schon, werde aber noch nicht viel dazu sagen – einfach, weil ich über “ungelegte Eier” nicht gerne rede. Ihr sollt aber nicht leer ausgehen.

Wie kommt Ihr zu Ideen?

Für Euch aber habe ich doch einige Vorschläge, wie Ihr zu Ideen kommt.

Gibt es ein Thema, das Euch am Herzen liegt, etwas, das Euch ständig im Kopf herumgeht? Schreibt Eure Ideen/Gedanken einfach einmal eine Zeit lang auf (kreatives Schreiben). Wenn Ihr tatsächlich regelmäßig Einfälle dazu habt, wird es Zeit für Euren Blog.

Ein anderer Ansatz kann es sein, einmal in Euren Hobbies zu wühlen. Was tut Ihr denn am liebsten? Worin seid Ihr Experte? Oder gibt es ein Thema, zu dem Eure Freunde und/oder Verwandten Euch immer wieder Fragen stellen? Oder etwas, das immer wieder im Gespräch ist?

Ihr habt kein eigentliches Hobby, geht am liebsten Shoppen? Dann schreibt doch über Eure Erlebnisse, Eure Lieblingsshops, Euro Lieblings-Parties, gebt Styling-Tipps oder schreibt über Eure liebsten Styles und wie man sie in Eurer Stadt findet. Oder seht in Euren Lieblingszeitungen und Webzines nach – was gibt es dort für Kolumnen, über welche Themen schreiben denn die? (Natürlich nicht klauen, aber anregen lassen dürft Ihr Euch schon).

Oder: wie sieht es mit Eurem Beruf aus? Als Experte auf einem Gebiet könnt Ihr damit Euer Wissen beweisen. Aber aufgepasst: wenn Ihr über Eure Firma oder gar deren Interna schreibt, klärt das mal lieber zuerst mit dem Chef, von wegen Betriebsgeheimnisse und Image und so 😉

Vielleicht sucht Ihr aber auch ganz gezielt nach “in”-Themen. Selbst wenn schon viel darüber geschrieben wird, könnt Ihr immer noch Eure eigene Sichtweise dazu einbringen. Oder andere Blogs dazu per “Blogwatch” zusammenfassen und kommentieren. Für den Erfolg reicht es, eine ausreichend große Nutzergemeinschaft zu finden (sagte mit ein “alter Hase”). “Erfolg” ist beispielweise so ein Thema, oder Diäten, Liebe und Beziehungen, Geld, Sparen,… was die Menschheit eben am meisten bewegt.

Ärger vermeiden

Immer wichtig: egal, ob Ihr über Personen, Unternehmen oder Produkte oder … schreibt, achtet auf den Ton, respektiert Persönlichkeits- und Urheberrechte. Ein bisschen Humor darf gerne sein (macht das Ganze unterhaltsam), auch mal Kritik – aber immer sachlich und fundiert, Fakten eben. Die Unwahrheit oder gar Diffamierung ist ein absolutes NO-GO, Satire ist erlaubt, muss aber als solche zu erkennen sein. Schaut das mal den Profi-Bloggern ab, verfolgt doch mal die Blogs bei den “großen” Zeitungen und Magazinen im Internet.

Beispiele:

http://blog.handelsblatt.com/berliner-blasen/

http://blog.handelsblatt.com/rhetorik-blog/

http://www.womenweb.de/liebe-und-partnerschaft/partnerschaft-und-beziehung/ruth-eder/blog.html

http://redaktionfem.blogspot.com/

Weitere interessante Blogs über das Bloggen und andere findet Ihr bei den Links in der “Blogroll”.

nächste Folge: einen Platz für den Blog finden.

Das war’s für diesmal

(war aber auch ziemlich viel am Stück. wenn Ihr bis hierher gelesen habt, habt Ihr Euch echt eine Auszeichnung verdient),

Euer Erfolgsblogger

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~ von ikolumen2009 - Februar 23, 2010.

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