Nellie Bly

•März 21, 2010 • 2 Kommentare

Hallo zusammen,

wie versprochen möchte ich in meinem Blog zumindest eine Zeit lang das Augenmerk auf erfolgreiche Frauen legen. Hier wieder eine aus der Geschichte, diesmal eine Kollegin: die Journalistin Nellie Bly. Auch sie hat es, entgegen vieler Widerstände geschafft, ein erfolgreiches Leben zu führen. Nein, sie hat nicht Reichtum und Macht angesammelt, sondern berufliche Anerkennung und ein selbstbestimmtes Leben, und das in einer Zeit, zu der das für Frauen alles andere als üblich war.

Biographie
Geboren wurde sie 1864 unter dem Namen Elizabeth Jane Cochran(e) in Pennsylvania in den USA, gestorben ist sie 1922 in New York. (Die Erfinderin der Geschirrspülmaschine hieß übrigens auch Cochrane). Sie war unter ihrem Pseudonym Nellie Bly eine Wegbereiterin des investigativen Journalismus, eine Frau, die überall in der Welt unterwegs war und vor kaum etwas zurückschreckte. Sie ließ sich für einen Tatsachenbericht sogar in eine Irrenanstalt einweisen. Und für die “New York World” ahmte sie 1888 die Weltreise des Phileas Fogg aus Jule Vernes Roman “In 80 Tagen um die Welt” nach. Abgesehen davon, dass sie die Reise in 72 Tagen und einigen Stunden zurücklegte und damit einen Rekord aufstellte, war sie die erste Frau, die ohne männliche Begleitung eine solche Reise unternommen hat.

Der Auslöser für Nellie Blys Karriere war eine frauenfeindliche Kolumne, auf die sie mit einem launigen Leserbrief antwortet. Wie viele Frauen wagen denn heute, offen und auch noch öffentlich ihre Meinung zu sagen? Sofern sie eine haben? Wie viele kämpfen engagiert um ihre Rechte, die sie ja gesetzlich zumindest in den westlichen Kulturen schon lange haben?

Erfolg hat meiner Ansicht auch hier wieder damit zu tun, dass man (frau) ihrem Herzen folgt, Mut hat, an das denkt, was zu tun ist und nicht den gängigen Klischees nachläuft. Um eine Spur zu hinterlassen, muss man eben eigene Wege gehen, nicht den ausgetretenen Pfaden anderer folgen.

Also: Mut Mädels!

Das war wieder einmal:
Euer Erfolgsblogger

Hypatia

•März 11, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Hallo zusammen,

hatte ich nicht angedroht, äh, versprochen, über erfolgreiche Frauen zu schreiben? Das möchte ich doch hiermit gleich mal umsetzen.

Schon in eigentlich nicht gleichberechtigten Gesellschaften gab es Frauen, die zu Ruhm und Ansehen gelangten. Eine davon war Hypatia.

Sie lebte und lehrte um etwa 400 n. Chr. in Alexandria, sie war geachtete Mathematikerin, Mechanikerin, Astronomin und Philosophin und das mit einem echten Lehrstuhl an der Universität, dem Museion von Alexandria. Sie hatte sogar guten Kontakt zum damaligen Herrscher ihrer Heimatstadt und war weithin geachtet.

Einem aktuellen Film zufolge soll sie es sogar gewesen sein, die die elyptische Kreisbahn der Planeten entdeckt hat – oder haben kann.

Für mich ist sie damit ein weiteres Beispiel dafür, dass, wenn eine Frau wirklich will und wenn sie gut ist, sie alles erreichen kann. Damals waren gelehrte Frauen, ja sogar Frauen, die überhaupt in der Öffentlichkeit auftraten, nicht üblich. Nun, sie hatte die Unterstützung ihre Vaters, aber immerhin.

Heute haben Frauen eigentlich alle Rechte und Möglichkeiten, werden gefördert – woran liegt es dann, dass sie so wenig in Politik und Wirtschaft vertreten sind? Und das, obwohl manche Firmen weibliche Führungskräfte sogar händeringend suchen?

Hypatia erlitt allerdings einen schlimmen Tod – sie wurde von christlichen Fanatikern, wohl teils aus politischen, teils aus religiösen Gründen, ermordet. Ja, es gab auch einmal christliche Fanatiker, schon Jahrhunderte vor der Inquisition. Den menschlichen Anstrich gibt sich die Kirche erst in heutiger Zeit.

Mehr über Hypatia findet Ihr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia zu lesen.

Liebe Grüße,
Euer Erfolgsblogger

Frauentag

•März 9, 2010 • 2 Kommentare

Hallo  zusammen,

ach ja, da war ja was – am Montag war ja Frauentag.

Was diesen Tag angeht, bin ich in meiner Ansicht etwas gespalten. Einerseits finde ich es gut und richtig, daran zu erinnern, dass in Sachen Gleichberechtigung noch einiges zu tun ist, vor allem, dass in vielen Ländern Frauen unterdrückt und gequält werden, nur weil sie Frauen sind.

Andererseits finde ich es reichlich schäbig, dass wir extra einen Erinnerungstag brauchen, in einigen Ländern ist er auch noch ein Feiertag. Das erinnert mich sehr an den Muttertag – einmal im Jahr weiß man, dass man eine Mutter hat? Den Rest des Jahres geht man darüber hinweg? Einen Tag feiern, den Rest des Jahres weitermachen wie gehabt… nicht ohne den mit Feiertagen verbundenen hirnlosen Kommerz.

Besser wäre es, wir bräuchten diesen Tag nicht. Weil wir bei unserer Arbeit, in der Berufswahl, bei unseren Interessen nicht mehr lange darüber nachdenken, ob wir etwas “als Mann” oder “als Frau” tun, sondern einfach “als Mensch”. Dessen Werk nicht weniger wert ist, nur weil er einem bestimmten Geschlecht angehört. Es zählt nur noch, was jemand tut und wie er es tut. Oder hätte jemand meinem Blog angemerkt, dass ich auch eine “…in” bin (muss ich diesmal erwähnen, obwohl ich sonst nicht groß darüber nachdenke)? Würde man es einem Artikel in einer Zeitung ansehen? Einem Auto, dass auch Frauen daran geschraubt haben (hab ich übrigens auch schon gemacht)?

Dann müssen Männer auch nicht mehr Angst um ihre Rollendefinition haben, wie immer noch hie und da diskutiert wird, oder wie Karasic in einem seiner Bücher schreibt. Für alle wäre das doch sehr entspannt – und das wäre ein toller Erfolg. Das wäre wirklich Gleichberechtigung.

Ein Blogger, der das gut auf den Punkt bringt: http://ralfschuler.wordpress.com/2010/03/09/alles-gute-zum-frauentag/
Liebe Feministinnen, schreibt Euch das mal hinter die Ohren!

Erfolg ist auch nicht männlich oder weiblich – er IST. Mehr nicht.

Euer ErfolgsbloggEr (sic!)

P.S.: Diese Feminismusdiskussion bringt mich auf die Idee, das Ganze auch zu thematisieren – erfolgreiche Frauen, die Mut machen, weil sie auch nicht darüber nachgedacht haben, etwas “als Frau” zu tun, Frauen in “Männerberufen”, … und die Extremfeministinnen, aber auch die Tussies mal ein bisschen per Satire zwicken (ich darf das, bin schließlich auch eine “…in”. Das wird ein Spaß!

Blogstartreport – Mit Träumen zum Erfolg

•März 9, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Hallo zusammen,

bei der Überlegung, wie das mit dem Bloggen richtig geht (und wie man damit Geld verdienen kann) sind natürlich Beispiele und Tipps nicht zu unterschätzen. Ein guter Ratgeber ist der Blog von Hermann, www.hartz5.info. Er berichtet per Videobotschaften von seiner Motivation, vom Marketing im Internet, von Erfolgsbeispielen und vielem mehr.

In dem Beitrag, den ich für Euch herausgesucht habe, geht es darum, wie wichtig Träume und damit die Motivation für den Erfolg sind.

http://www.hartz5.info/blog/motivation-geld-verdienen-internet/

Besser kann man das kaum ausdrücken.

Ich finde, Hermann ist schon längst erfolgreich. Außerdem finde ich es extrem charmant, dass er sein Wissen teilt. Das ist der wahre Geist des Internet! Das bringt alle weiter. Und unterhaltsam ist das obendrein.

Oh wie schön ist Panama

Fein, dass da noch einer ist, der genau weiß, Träume sind Geld wert. Träum weiter Hermann, Du träumst nicht allein. Grüße nach Panama, und wenn es klappt, treffen wir uns vielleicht mal mit unseren Booten – meins ist ein Katamaran (wenn es dann soweit ist 😉

Euer Erfolgsblogger.

P.S.: Alles Gute zum 1-Jährigen, mach weiter so.

Edison zum Thema Erfolg

•März 8, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Hallo zusammen,

damit Ihr auf den nächsten längeren Blogbeitrag nicht so lange warten müsst, habe ich Euch mal wieder einen Spruch dazu herausgesucht:

“Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.”
Thomas Alva Edison

Wenn einer weiß, wie hart man sich Erfolg erarbeiten muss, dann er. Edison hat auch noch andere interessante Wahrheiten dazu gesagt.

Wenn ich solche Zitate und Aphorismen suche, suche ich meistens hier: www.aphorismen.de. Vielleicht ist ja etwas für Euch dabei, jedenfalls viel Spaß beim Stöbern.

Auch dieses Portal ist eine Erfolgsgeschichte für sich. Der Erfolg von Aphorismen und Sinnsprüchen wiederum liegt meiner Ansicht wohl darin, dass sie in wenigen Worten ein Lebensgefühl oder eine Situation zum Ausdruck bringen und bei ähnlichen Gelegenheiten eben immer wieder passen.

Schluss mit lustig
Ich denke, es wird Zeit, sich demnächst mal wieder mit Definitionen zu befassen, dazu suche ich Euch die ein oder andere heraus. Erfolg ist schließlich ein Thema, dass die Menschheit schon lange beschäftigt.

Also, bis demnächst,
Euer Erfolgsblogger

Über das Bloggen an sich – Blogstartreport Teil I

•Februar 23, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Hallo zusammen,

ich meine, ich hatte anfangs noch gesagt, dass dies mein erster Blog ist und für mich vor allem als Testfeld dient. Schlicht und einfach ein “learning by doing”-Blog.

Und als ich da so wanderte durch finstere Internet

…fiel mir ein, dass es vielleicht ja noch mehr Blog-Newbies oder einfach Interessierte gibt, die das gerne mit verfolgen wollen. Es entspricht ja auch wieder dem ursprünglichen Web-Log-Gedanken, einem “Tagebuch” im Web. Und vielleicht könnt Ihr mich auch beim Erfolg beobachten. Das wäre für alle Seiten interessant – oder nicht?

Somit also nun Teil 1 – Erste Schritte

Journalist und Blogger

Als Journalistin brauche ich immer mal wieder Referenzen und Arbeitsproben. Doch nicht alle Texte darf ich dafür nutzen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, hie und da etwas kostenlos zu schreiben, das mache ich auch, allerdings nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Außerdem möchte auch nicht falsche Erwartungen erzeugen und schon gar nicht den Kollegen und mir die Preise kaputt machen. Bloggen hat sich da als interessante Möglichkeit vor allem der Eigenwerbung dargestellt. Damit zeige ich meine Schreibe, aber auch, dass ich mich mit den “neuen” Medien befasse. Und ich kann über Themen schreiben, die mir liegen. Darüber hinaus, nicht in diesem Projekt, aber in weiteren, können sich auch Möglichkeiten zu einem direkten Verdienst ergeben. Darüber schreibe ich aber noch in einem anderen Artikel.

Vorüberlegungen

Ein Blog ist ja einer Zeitungskolumne recht ähnlich, in regelmäßigen Abständen wird etwas zu einem Thema oder für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben. Ich habe vor, wenn nicht täglich, so aber doch etwa 1 – 2 Mal die Woche etwas zu publizieren. Soweit so gut – aber worüber?

Themenauswahl – oder: wie bin ich zur Idee gekommen?

Meine Lieblingsthemen drehen sich sowieso schon um Wirtschaft und Technik, und ich wollte schon immer Bücher über einzelne Themen aus diesen Schwerpunkten schreiben. Eine Überlegung war daraus beispielsweise die, gerade jetzt, da alle auf die Manager schimpfen, eine vernünftige Kapitalismuskritik zu betreiben. Woher kommt die Krise, welche Mentalität steckt dahinter… Was letztlich zu dem Thema “Erfolg” geführt hat, war ein Gespräch mit einer Kollegin. Das ist zwar schon einige Zeit her, gärt aber immer noch. Sie meinte, die Kinder ihr bekannter reicher Eltern seien doch schon erfolgreich, einfach weil sie reich geboren seien. (Auf diese Diskussion gehe ich in einem anderen Beitrag noch ein). Somit stellte sich für mich die Frage, was ist denn eigentlich “Erfolg”? Zunächst wollte ich “erfolgreiche” Menschen interviewen (das kommt auch noch) und ein Buch daraus machen. Aber dann kam mir das Internet in die Quere und ich kam auf die Idee, einen Blog zu machen. Aus den Artikeln können dann immer noch eBooks werden, die einzelne Aspekte zusammenfassen. Aus diesem Blogstart-Report wird bestimmt eins.

Weitere Themen-Ideen habe ich schon, werde aber noch nicht viel dazu sagen – einfach, weil ich über “ungelegte Eier” nicht gerne rede. Ihr sollt aber nicht leer ausgehen.

Wie kommt Ihr zu Ideen?

Für Euch aber habe ich doch einige Vorschläge, wie Ihr zu Ideen kommt.

Gibt es ein Thema, das Euch am Herzen liegt, etwas, das Euch ständig im Kopf herumgeht? Schreibt Eure Ideen/Gedanken einfach einmal eine Zeit lang auf (kreatives Schreiben). Wenn Ihr tatsächlich regelmäßig Einfälle dazu habt, wird es Zeit für Euren Blog.

Ein anderer Ansatz kann es sein, einmal in Euren Hobbies zu wühlen. Was tut Ihr denn am liebsten? Worin seid Ihr Experte? Oder gibt es ein Thema, zu dem Eure Freunde und/oder Verwandten Euch immer wieder Fragen stellen? Oder etwas, das immer wieder im Gespräch ist?

Ihr habt kein eigentliches Hobby, geht am liebsten Shoppen? Dann schreibt doch über Eure Erlebnisse, Eure Lieblingsshops, Euro Lieblings-Parties, gebt Styling-Tipps oder schreibt über Eure liebsten Styles und wie man sie in Eurer Stadt findet. Oder seht in Euren Lieblingszeitungen und Webzines nach – was gibt es dort für Kolumnen, über welche Themen schreiben denn die? (Natürlich nicht klauen, aber anregen lassen dürft Ihr Euch schon).

Oder: wie sieht es mit Eurem Beruf aus? Als Experte auf einem Gebiet könnt Ihr damit Euer Wissen beweisen. Aber aufgepasst: wenn Ihr über Eure Firma oder gar deren Interna schreibt, klärt das mal lieber zuerst mit dem Chef, von wegen Betriebsgeheimnisse und Image und so 😉

Vielleicht sucht Ihr aber auch ganz gezielt nach “in”-Themen. Selbst wenn schon viel darüber geschrieben wird, könnt Ihr immer noch Eure eigene Sichtweise dazu einbringen. Oder andere Blogs dazu per “Blogwatch” zusammenfassen und kommentieren. Für den Erfolg reicht es, eine ausreichend große Nutzergemeinschaft zu finden (sagte mit ein “alter Hase”). “Erfolg” ist beispielweise so ein Thema, oder Diäten, Liebe und Beziehungen, Geld, Sparen,… was die Menschheit eben am meisten bewegt.

Ärger vermeiden

Immer wichtig: egal, ob Ihr über Personen, Unternehmen oder Produkte oder … schreibt, achtet auf den Ton, respektiert Persönlichkeits- und Urheberrechte. Ein bisschen Humor darf gerne sein (macht das Ganze unterhaltsam), auch mal Kritik – aber immer sachlich und fundiert, Fakten eben. Die Unwahrheit oder gar Diffamierung ist ein absolutes NO-GO, Satire ist erlaubt, muss aber als solche zu erkennen sein. Schaut das mal den Profi-Bloggern ab, verfolgt doch mal die Blogs bei den “großen” Zeitungen und Magazinen im Internet.

Beispiele:

http://blog.handelsblatt.com/berliner-blasen/

http://blog.handelsblatt.com/rhetorik-blog/

http://www.womenweb.de/liebe-und-partnerschaft/partnerschaft-und-beziehung/ruth-eder/blog.html

http://redaktionfem.blogspot.com/

Weitere interessante Blogs über das Bloggen und andere findet Ihr bei den Links in der “Blogroll”.

nächste Folge: einen Platz für den Blog finden.

Das war’s für diesmal

(war aber auch ziemlich viel am Stück. wenn Ihr bis hierher gelesen habt, habt Ihr Euch echt eine Auszeichnung verdient),

Euer Erfolgsblogger

Nochmal Ahoi!

•Februar 19, 2010 • Schreibe einen Kommentar

Hallo zusammen,

ein kleiner Nachtrag noch: ich habe ja in meinem letzten Beitrag von den Etablierten oder den Alten Parteien gesprochen, die das Internet nicht verstehen.

Zusammenfassend nennen wir diese Herrschaften gerne auch “Internetausdrucker”.

Die etablierten Parteien haben vorgestern auch noch anderen “Kosenamen” bekommen, allen voran die Grünen, die “GrünInnen” oder “Baumkuschler” genannt wurden.

Kennt noch jemand nette Spitznamen? Bin schon gespannt.

Euer Erfolgsblogger.